Die Situation

Im Rhein-Main-Gebiet mit 5,5 Millionen Einwohnern und knapp 850 Schulen gibt es keine Einrichtung die Kindern, den Erziehenden, Erwachsenen und Senioren einen umfassenden Überblick über die IT-Geschichte vermittelt. Eine zentrale Anlaufstelle – ein Kompetenzzentrum für die digitale Kultur – fehlt vollkommen.

Die digitale Revolution hat bereits vor 40 Jahren begonnen. Zunächst unbemerkt, belächelt, ignoriert. Heute umgibt uns überall Computertechnik. Im Toaster überwacht sie den Bräunungsgrad, in der Kaffeemaschine das Aroma; wir setzen uns in unser Auto und vertrauen damit unser Leben mehr als einem Dutzend hochkomplexer Computersysteme an. Im Büro lösen wir mit einem Mausklick in Fernost das Verladen eines Überseecontainers auf ein Frachtschiff aus. Erst faszinierend, dann selbstverständlich, jetzt unverzichtbar. Aber verstehen wir die Technik, die hinter all dem steckt?

Mittlerweile gibt es auch in der IT keine Garagenfirmen mehr, der Markt ist fest in der Hand von wenigen sehr großen Unternehmen. Wie können wir unsere Kinder auf die wechselnden Arbeitsbedingungen und Anforderung vorbereiten? Wie finden wir uns selber zurecht in einer digitalen Welt, die sich im Zeitraffer verändert?

Auch wir haben auf diese Fragen kein Patentrezept parat, aber wir können moderne Hochtechnologie durch vermeintlich überholte Computer im Wortsinne begreifbar machen. An der Grundtechnik hat sich nichts geändert, die Computer folgen den gleichen physikalischen und logischen Gesetzmäßigkeiten – gestern, wie heute oder morgen.